2019

Dezmeber 2019

BÜDESHEIM - (red). Auf der Saarlandstraße in Büdesheim sollen künftig zwei stationär installierte Geschwindigkeitsanzeigetafeln dafür sorgen, dass die Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h besser beachten.
Finanziert wurde die Anschaffung der beiden Messtafeln durch den Stadtmarketingverein Bingen Unternehmen Zukunft (BUZ) und die Werbegemeinschaft „Büdesheim aktiv“, die mit dem konkreten Vorschlag vor einiger Zeit an die Verwaltung herangetreten waren und sich die Anschaffungskosten geteilt haben.
„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und insbesondere der Fußgänger ist uns wichtig. Deswegen haben wir uns entschlossen, mit der Anschaffung der beiden Geräte unseren Beitrag dazu zu leisten“, erklären die BUZ-Vorsitzende Marliese Tabarelli und Michael Porr, seines Zeichens Vorsitzender von „Büdesheim aktiv“.
Die beiden Geschwindigkeitsanzeigetafeln sind auf der Saarlandstraße in Büdesheim installiert, eine auf Höhe der Bergstraße in Fahrtrichtung Dietersheim und die andere in Fahrtrichtung Bingen kurz vor dem „Alten Rathaus“. Die beiden Geräte sind solarbetrieben. Die Unterhaltung und Betreuung erfolgt durch die Stadtwerke Bingen.
„Im Namen der Stadt bedanke ich mich für die Anschaffung der Geräte beim Stadtmarketingverein Bingen Unternehmen Zukunft und „Büdesheim aktiv“. Ebenso bei den Stadtwerken für die schnelle Installation. Ich bin davon überzeugt, dass damit viele Autofahrer dazu angehalten werden, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern einzuhalten, was letztlich zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer führt“, erklärte Bürgermeister Ulrich Mönch.

Oktober 2019

BÜDESHEIM - „In Bingen lässt sich ein herrlicher Sonntag mit viel Abwechslung erleben.“ Oberbürgermeister Thomas Feser freute sich zur Eröffnung der 34. Büdesheimer Nachkerb zusammen mit Michael Porr und dem Gewerbeverein Büdesheim aktiv darüber, dass das Event einmal mehr verwöhnt wurde. War der 33. Nachkerbesonntag vor zwölf Monaten schon der wärmste seit „Menschengedenken“, so toppte die Auflage des Jahres 2019 alles Vorstellbare, ließ die Besucher auf der Flaniermeile umherschlendern wie sonst eher in mediterranen Gefilden.
Traumhaftes Wetter, strahlender Sonnenschein. Hochbetrieb und lange Schlangen vor der Eisdiele, die traditionell an ihrem letzten Öffnungstag des Jahres alle Eistöpfe leerte. Überall gut gelaunte Menschen aus Büdesheim und der Umgebung. Die Nachkerb ist ein Ereignis an sich, das auch ohne spektakuläre Momente auskommt. Der Losverkauf für den Glockenturm der katholischen Kirche St. Aureus und Justina lief gut an. Zu einem Highlight wurde der Flohmarkt im Innenhof des Hauses der hundert Fenster mit seinem traumhaften Ambiente, das nun wirklich eher an die Provence in Südfrankreich erinnerte als an einen rheinhessischen Herbsttag.
Kurz nach 13 Uhr, nach der offiziellen Begrüßung vor Kraus-Optik an der Ecke Saarland-/Keppsmühlstraße, setzte sich der Zug in Bewegung, mit den Binger Weinmajestäten, Schwätzerchen Vanessa Gundlach und ihren Prinzessinnen Sarah Wendel-Eckes sowie Vanessa Litzius, der Katholischen Kirchenmusik Büdesheim und der städtischen Hautevolée, unterstützt von Vertretern von Büdesheim aktiv. Diesmal führte der Weg an nur zwei Weinständen vorbei. „Wegen der Weinlesezeit müssen wir leider auf einen verzichten“, erklärte Porr. Dafür war wieder Roman Aladar da, der laut Michael und Heike den „weltbesten Kaffee“ ausschenkte.
Der TuS hatte ein attraktives Schnupperangebot zusammengestellt, mit einem Turnparcours für Kinder, einem Einblick in die Kunst der Selbstverteidigung und einer Vorführung über allgemeine Fitness für die Generation 50 plus. Abschließend wurde beim Badminton zum Mitmachen eingeladen. Vorstandsmitglied Heinz-Jürgen Rothe zeigte auf dem LuDoGe-Platz zudem auf die neue Sportkollektion des größten Binger Sportvereins hin, die ab jetzt bestellt werden kann, und bedeutete, dass ab sofort auch der Vorverkauf für die Fassenachtskampagne läuft, mit Blinker für den Nachtumzug und Eintrittskarten für die Sitzungen. Ein paar Schritte weiter lief der nächste Vorverkauf. Die Theatergruppe „Vorhang auf“ war fast in voller Stärke gekommen, um auf ihre diesjährigen Aufführungen hinzuweisen. Diesmal geht es am ersten Adventswochenende im Binger Kulturzentrum mit Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt“, eine Woche später steht für Kinder „Der gestiefelte Kater“ auf dem Programm.
Zum Zentrum des offenen Sonntags hat sich längst der neugestaltete Rathausplatz entwickelt. Im Innern erinnert der Heimatverein Byrtze mit einer Fotoausstellung an die Kerbejahrgänge der Vergangenheit, im Hof zeigte die Feuerwehr, was sie hat. Zum aktuellen Fuhrpark kam als Eyecatcher natürlich auch der noch voll funktionstüchtige Spritzenwagen von 1872 dazu.
Bei aller guten Laune wies Peter Jost, stellvertretender Binger Wehrleiter, auf ein Problem hin: Die Büdesheimer Kameraden würden sich über weitere Mitstreiter freuen. Da blieben am Ende für die Besucher als offene Fragen nur die nach einem Gläschen vom Weingut Bernhard Grünewald oder einem Federweißen von Kollege Peter Ewen. Musikalische Unterhaltung und jede Menge Informationen gab es wie immer gratis dazu.

2018

Dezember 2018

BÜDESHEIM - Genau 5920 Euro waren es vor drei Jahren. Damals wie heute war die Feuerwehr Nutznießer. Dieses bisherige Rekordergebnis aus dem Losverkauf der Tombola bei der Biddesemer Nachkerb wurde im Oktober 2018 sogar noch getoppt. Zwei Schecks über insgesamt 6650,40 Euro konnte Michael Porr als Chef von Büdesheim aktiv diesmal den Kameraden der freiwilligen Feuerwehr im einwohnerreichsten Stadtteil übergeben.
„Es ist besser, die Feuerwehr kommt nicht zu uns, sondern wir besuchen die Feuerwehr!“, betonte Porr, dass die Kameraden gar nicht gut genug unterstützt werden und ausgestattet sein könnten. Das Geld komme nun allen zugute, „denn es ist toll für die Bürgerschaft, wenn sie sich darauf verlassen kann, dass alles für ihre Sicherheit getan wird.“
Geld für Jugendarbeit und Messgerät
Der stellvertretende Binger Wehrleiter Peter Jost will die Summe zur einsatztaktischen Aufwertung verwenden und in die Jugendarbeit stecken. Benötigt werde ein Messgerät zur Feststellung der Kohlenmonoxid-Werte, ging Einheitsführer Matthias Jäckel ins Detail. Im Bereich der Aus- und Weiterbildung müsse die Hardware dringend aufgepeppt werden.
Porr lobte den Einsatz und die Art und Weise, wie sich die Floriansjünger bei der diesjährigen Nachkerb präsentierten. „Es war einer der besten Losverkäufe überhaupt, der durch die Kameraden selbst noch einmal forciert wurde“, sagte er. Ein Drittel aller Lose hätten die Feuerwehrleute an den Mann oder die Frau gebracht. Dabei begeisterten sie mit ihrem Einsatz, der keine Wünsche offen ließ. Raphael, der im rundum abgeschlossenen Schutzanzug samt Gasmaske vor sich hin geschwitzt hatte, bekam nun den verdienten Lohn für seine Anstrengungen.
In den Reihen von Büdesheim aktiv wolle man darüber nachdenken, ob der Platz neben dem Alten Rathaus für die Feuerwehr freigehalten werden solle, sagte Porr. Bei herrlichem Spätsommerwetter hatten sich die Kameraden aus Büdesheim Mitte Oktober samt ihrem alten Spritzenwagen von anno 1872 präsentiert, den Tag zur Aktivenwerbung genutzt und gezeigt, wie einfach sich ein kleiner Brand mit einem handelsüblichen Feuerlöscher bekämpfen lässt. Alles sei „pragmatisch, praktisch und gut“ gewesen, urteilte Michael Porr an jenem Sonntagabend.
Überhaupt war die Nachkerb in diesem Jahr rund wie selten. Es passte einfach alles. Vom Wetter am zweiten Oktobersonntag über den großen Tombola-Erlös bis zum Finden der Gewinner der Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von 1000 Euro. Monika Gratz, die Familie Kraus und Heike Lunkenheimer waren die Glücklichen.

Oktober 2018

BÜDESHEIM - Wenn alles wie immer ist und auch so wahrgenommen wird, kann das auch ein Lob sein. Diesmal war es sogar noch ein bisschen besser als in den Vorjahren. Vor allem, weil das Wetter, das bei der Büdesheimer Nachkerb zum geschäftsoffenen Sonntag sowieso immer mitzuspielen scheint, solche Temperaturen bot wie an diesem Oktobertag. Die 33. Nachkerbesonntag wurde der wärmste seit „Menschengedenken“ und entsprechend von den Büdesheimern und den Gästen aus der Region angenommen. Besucherin Inge sprach zurecht von einem „Mordsbetrieb bei dem Wetter“.
Mit Feuerlöscher und Schutzanzug
War wirklich alles wie immer? Ein paar Neuerungen gab es schon. Etwa den zusätzlichen Weinstand von Hermann Wendel am Eingangstor Richtung Bingen. Oder den neugestalteten Rathausplatz, auf dem die Büdesheimer Feuerwehr sich selbst und ihren ältesten Spritzenwagen aus dem Jahr 1872 präsentierte. Dieser war für vier Mann und einen Antrieb von ein bis zwei Original-Pferdestärken gedacht, wurde in Wahrheit aber meist mit den bloßen Händen gezogen. Das zumindest erklärten Manuel und Christian und wussten, wie’s geht. Ehrensache: Die Spritze funktioniert auch 146 Jahren nach der Inbetriebnahme des Wagens noch.
Gezeigt wurde, wie sich Brände mit einem normalen Feuerlöscher bekämpfen lassen. Damit und mit ihrem Engagement heimsten sich die Kameraden das Lob von „Büdesheim aktiv“-Chef Michael Porr ein. „Mit ihnen klappt die Zusammenarbeit einfach gut“, sagte er. Und deshalb legten sie sich beim Losverkauf besonders in die Riemen. Raphael schwitzte im rundum, sogar vor der Umgebungsluft abgeschlossenen Chemikalien-Schutzanzug vor sich hin. Mit rund 20 Minuten Einsatzzeit würde im Ernstfall kalkuliert, berichteten die ihn begleitenden Kameraden, „aber heute darf’s ruhig ein bisschen länger dauern“. Und deshalb ging es einmal die Saarlandstraße runter und wieder hoch. Alles zum Wohle der Wehr, denn ihr soll der Gewinn aus der Tombola zugutekommen. „Pragmatisch, praktisch, gut!“, schmunzelte Porr.
Lange Schlangen vor der Eisdiele
Auf dem LuDuGe-Platz am Römer hatte der TuS seine Sportgeräte aufgeschlagen. Dreieinhalb Stunden lang wurden die eigenen Angebote gezeigt. Vor allem sollte mitgemacht werden. Das begann nach der Eröffnung mit einem Mitmachwettbewerb für Kinder, die an verschiedenen Geräten ihr Geschick zeigen konnten. Überhaupt: Attraktivität steigern, auch etwas für die jüngeren Besucher bieten. Das war geboten. Der Bär der Apotheke am Römer zog die Blicke auf sich, brachte Große und Kleine zum Grinsen. Die Theatergruppe „Vorhang auf!“ hatte sich ein Gewinnspiel überlegt, um neue Theaterfans zu gewinnen und auf diese Weise Werbung für die Aufführungen von „Der kleine Lord“ und „Nussknacker und Mausekönig“ zu machen.
Gute Laune war angesagt. Das Sommerfeeling gab’s inklusive. Genauso wie die nicht abbrechen wollende Schlange vor der Eisdiele. Und die musikalische Unterhaltung mit allen Schattierungen an verschiedenen Ecken. Es passte eben. Eine Punktlandung vermeldete Winzer Peter Ewen, neben Wendel und Bernhard Grünewald der Dritte seiner Zunft im Bunde: Seit 33 Jahren gibt es bei ihm Federweißer. So frisch und lecker wie der diesjährige aus Chardonnay-Trauben mit Spätlesecharakter war er aber wohl noch nie.

Oktober 2018

Februar 2018

2017

Dezember 2017

BÜDESHEIM - Lose verkaufen, um Geld in die Festkasse zu spülen? Die Methode ist bei Vereinen beliebt. Über 4000 Euro kamen an der Büdesheimer Kerb so zusammen. Aufgestockt durch Bankenspenden und verkaufte Schieferherzen standen schließlich stolze 5250 Euro auf dem Spendenscheck von „Büdesheim aktiv“.
Das Geld fließt an den Förderverein des Heilig-Geist-Hospitals. Klaus-Dieter Heil als Vorsitzender gab zur Spendenübergabe einen Ausblick: „Die Kardiologie und die Weaning-Station werden ausgebaut.“ Zwei neue Ärzte stünden in den Startlöchern. Naturheilkunde soll im Krankenhaus der Hildegard-Stadt zudem größeren Raum einnehmen.
Ziel des 1990 gegründeten Förderkreises ist es, das Heilig-Geist-Hospital aus Bürgerkreisen zu unterstützen. Die Mittel gehen gezielt in die Modernisierung und personellen Voraussetzungen für eine einer qualifizierten und zugewandten Krankenpflege.
Vorrangig solche Vorhaben schreibt sich der Verein auf die Fahnen, die das Heilig-Geist-Hospital sonst nicht leisten könnte. Die Liste bislang reicht von Spezialgeräten zum Einsetzen künstlicher Gelenke bis zu Antiwundliege-Matratzen.
„Unser Krankenhaus stand auf der Kippe, das ist kein Geheimnis“, sagt Heil. Ohne die schützende Hand von Kardinal Lehmann wäre das Binger Hospital geschlossen, sagt der Vorsitzende. „Kurze Wege sind jedoch für die medizinische Grundversorgung wichtig.“ Der Scheck aus Büdesheim werde in die Zukunft des Binger Krankenhauses investiert.
Investiert hat die Stadt bereits kräftig in die Infrastruktur am Römer. Ein neuer Dorfmittelpunkt ist rund um das Alte Rathaus entstanden. Wie er sich zur Kerb denn bewährt hat? „Bestens“, gibt Michael Porr von Büdesheim aktiv durch. Die Premiere sei bestanden. „Die Größe des Platzes wird unterschätzt“, gibt Porr durch. Modifizierungen bei der zweiten Auflage werde es darum sicher geben.
Sein Blick richtet sich auf die vielen Baustellen im Stadtteil, die Kräne, Bauzäune und Gerüste. „Es tut sich derzeit viel in Büdesheim“, sagt Porr. Auch an den Wohnhäusern am Alten Rathaus herrsche wieder Bautätigkeit. „Eigentlich sollten die ersten Bewohner im Herbst eingezogen sein.“
Nun hofft er auf das Frühjahr zur Fertigstellung. Denn die bewohnte Hauszeile sorge für Wachsamkeit auf dem Platz. „Wir werden versuchen, Hausbewohner als Beetpaten zu gewinnen“, so Porr. Die gepflegte Optik nach dem schicken Platzumbau solle erhalten bleiben.
Neben der Scheckübergabe an den Förderverein des Krankenhauses wechselten auch Einkaufsgutscheine die Besitzer: Mit 500 Euro ging der Hauptpreis an Eva-Maria Schmitt. „Kurz vor Weihnachten kann wohl jeder einen Geldsegen gut gebrauchen“, sagt die Sponsheimer Loskäuferin – nicht allein das Krankenhaus profitiert also.

Oktober 2017

BÜDESHEIM - Seit über 30 Jahren gestaltet die Werbegemeinschaft „Büdesheim aktiv“ die Büdesheimer Nachkerb. Die ist längst zu einem besonderen Höhepunkt der Kerbewoche geworden. Auch in diesem Jahr ist nach nebelig kühlem Beginn spätestens am frühen Nachmittag kein Durchkommen mehr auf der Büdesheimer Saarlandstraße.
Im unteren Bereich der Kerbemeile duftet es nach süßem Gebäck, Popcorn und frischen Waffeln, zum Rathausplatz hin nach Bratwurst und anderen deftigen Speisen. Dazu gibt es Musik: Blasmusik von der Katholischen Kirchenmusik Büdesheim, die auch den Rundgang von Oberbürgermeister Feser, Büdesheim-aktiv-Sprecher Michael Porr und Weinprinzessin Muriel Schmidt mitsamt Kerbejahrgang und Kerbehammel begleitet, rauer deutschsprachiger Spaßrock von SULO, sanftere Rock-, Folk- und Countryklänge von Saitenspiel sowie Weinlieder des Riesling-Duos.
Und natürlich ziehen auch Vereine und Einzelhandel zur Nachkerb wieder alle Register, um die Vorzüge Büdesheims herauszustellen. Da wirbt die Theatergruppe Vorhang auf für ihre neuen Stücke „Schneewitchen“ und „Verwandte sind auch Menschen“, der TuS Büdesheim präsentiert sich nahe der Sporthalle mit Sport- und Fastnachtsabteilung. Vor und in dem neugestalteten Alten Rathaus zeigt der Heimatverein Byrtze faszinierende Aufnahmen aus der Stadtgeschichte und informiert mit Vorträgen unter anderem zu den Themen „Büdesheimer Schulen“, „Die Elektrisch“ und „Die katholischen Priester in Büdesheim“.
Bis in den Abend laden die ortsansässigen Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag ein und sind selbst mit Ständen auf den Straßen vertreten. Da gibt es etwa frisches Obst beim Obsthof Hemmes, bei der Römer Apotheke können sich Kinder mit dem freundlichen Bronchibären fotografieren lassen und für den Dachdeckerbetrieb Klein formt Franziskus Schmitt mit geschickten Händen an Haubrücke und Schieferhammer Herzen aus Schieferplatten, die gegen eine kleine Spende für das Heilig-Geist-Hospital zu erstehen sind.
Das Heilig-Geist-Hospital ist auch die begünstigte Institution der diesjährigen Kerbetombola, deren Sieger am Samstag, 21. Oktober, ab 12.30 am Modetreff Kordes gezogen werden. Die traditionelle Tombola soll, so Porr, den sozialen Anspruch der Kerb unterstreichen.
Insgesamt habe der Büdesheimer Einzelhandel natürlich mit all den Baustellen ein nicht immer einfaches Jahr hinter sich, erklärt Porr bei dieser Gelegenheit. Allerdings habe man die Zeit gut überstanden und freue sich, dass die Bauarbeiten früher als geplant abgeschlossen werden können.
Positive Erfahrungen habe man derweil bereits mit dem neugestalteten Rathausplatz gemacht, auch wenn man zur diesjährigen Kerb die Größe unterschätzt habe und sich entsprechend das Gästeaufkommen dort ein wenig verlaufen hätte. „Da werden wir im nächsten Jahr nachjustieren“. Auch abseits der Kerb werde der Platz angenommen, sagt Porr, und wenn erst die Wohnbebauung abgeschlossen sei, sei man zuversichtlich, auch die neuen Anwohner für Gartenpatenschaften gewinnen zu können.

Monat.Jahr

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